nichtschlafgewohnheitsmensch

ich fürchte, es ist soweit. ich bestätige (vermutlich schon lange vor der immatrikulation) das student-spät-zu-bett-geh-und-spät-aufsteh-klischee. so’ne vorlesungsfreie zeit ist hervorragend geeignet derlei biorythmische veränderungen zu festigen.

music?
notin’ but the sound of silence

mood?
. . . eek . . .

Posted in flickr'd | Leave a comment

mitfahrgelegenheit

was machst du, wenn du gerade mit einer mitfahrgelegenheit auf dem weg nach hause bist und diese dir doch tendentiell eher unsymphatisch ist?

szenario #1:

fahrerIn: anfang 30, weiblich, haare zum zopf und typ schützenfestbierverkäuferin
fahrzeug: bmw coupé
mitfahrer: zwei: mitte 20, weiblich, ruhig. & mitte 30, männlich, typ ruhiger, psycho-religiöser typ.

beim einsteigen sagt mir die fahrerin, es ist mitte märz, sie hätte “noch winterreifen drauf, daher fahre ich nicht schneller als 130 km/h. ist das ok?”. ich bejahe, und belobige die entscheidung auch mit dem nebensatz, das “man ja auch nicht unbedingt rasen muss, lieber entspannt ankommen.”.
ich setze mich nach hinten und merke nach den ersten paar metern, das ich mit der fahrerin nicht grün werden kann, hole meinen laptop raus und beginne irgendwas zu machen. schnell bereue ich, meine kopfhörer in der großen tasche im kofferraum gelassen zu haben, die musik der fahrerin’ wahl ist offensichtlich so eine art marianne rosenberg, viele anschuldigungen an das männliche geschlecht aus sicht einer resignierten kneipengängerin schallen mir entgegen. auch der typ rechts neben mir schaut komisch und leicht irre, ein umstand, der sich allerdings rasch durch die erkentniss, das dies nicht von der musik erzeugt wird, zu einer latenten bedrohung von rechts entwickelt.
nach ca. 2 stunden fahrt ist der akku meines rechners leer und ich blicke leicht verschüchtert der fahrerin über die schulter um zu erkennen, das sie sich gegen ihre ursprüngliche “130 km/h”-entscheidung gewandt zu haben scheint. gut, denke ich, ein bisschen schneller, es waren ungefähr 150, das geht schon klar.
mit fortschreitender zeit werde ich unruhiger, unterhalte mich bruchstückhaft mit den beiden frauen und beginne mich immer fester an dem beifahrer-griff zu krallen. die fahrerin bestätigt immer häufiger meine vorurteile gegenüber bmw-fahrern: sie bleibt auf der linken spur, fährt was die karre hergibt und macht potentielle bremssituationsverursachende vordermänner durch lichthupe auf sich aufmerksam. weichen diese nicht schnell genug auf die rechte spur aus, wird gerne gaaaaanz nah auf den “gegner” aufgefahren und neben der stark frequentierten lichthupe kommt nun auch endlich die eigentliche hupe eingesetzt.
nach ungefähr 3 1/2 stunden, noch eine stunde zu fahren, kommen wir zu meiner persönlichen peaksituation: nach kurzem stop an einer tankstelle, nervös und rasend schnell eben eine kippe durchgepeitscht, fahren heizen wir mit bereits beschriebener fahrweise weiter, die fahrerin fügt zum licht & hup-orchester beim suizidal anmutenden auffahren auch noch ihre wunderschön anmutendes geschrei hinzu “ooooOOOOHHH VERPISS DICH!!!”.

am ziel angekommen steige ich mit klappernden beinen, einem durchgeschwitzten hemd, herzrasen, einer fast kaputt gedrückten hand und dem dringenden bedürfniss den boden unter meinen füßen zu küssen aus.

szenario #2:

fahrerIn: mitte 30, männlich, mittellanges haar, typ schönling.
fahrzeug: audi sportsback
mitfahrer: eine: ende 20, weiblich, ruhiger aber symphatischer bwl(?)-typ.

die fahrt verläuft im grunde ganz nett, ich sitze vorne, wir unterhalten uns alle über dieses und jenes. hierbei merke ich schon, das der fahrer gerne von dem was er sagt scheinbar grundlos überzeugt ist. ich versuche, die themen so zu lenken, das ich nicht allzuheftig mit ihm zusammenstoße. kurz lauschen wir den nachrichten, es wird über die flutkatastrophe in pakistan berichtet:
fahrer: (sic!) “[...] es könnte ja auch etwas gutes haben, für die pakistaner. [...] ich meine, wir [die deutschen] gehen da jetzt hin und bauen denen brunnen und so, helfen denen [...] vielleicht hat die jetzige generation davon nichts, es sterben da ja sicherlich nicht nur 100.000e, sicher eher mehr, aber die nächste oder übernächste generation könnte davon profitieren. [...] dann haben sie halt eine infrastruktur und so. [...] die haben ja auch jahrelang keinen helfen lassen, ist doch schonmal gut, das die jetzt auch sagen: helft uns! [...] dann kommen ja sicherlich auch die amerikaner, da profitieren die [pakistan] halt auch.”
ich: (leise)  “hmmm.” (und wünsche mich weit, weit weg.)

zurück in dresden.
mood?
kaputt.
music?
bon iver – re: stacks

Posted in flickr'd | Leave a comment

skinny love

eine neue woche in bremen beginnt, deren ziel denn wohl das sonnendeck ist. hoffentlich spielt das wetter mit, das sich derweil noch typisch bremisch gibt und zeigt wieso der nordische typ immer so kühl rüberkommt.

ich habe einen wunderschönen song gefunden mein bruderherz hat einen wunderschönen song gefunden, der mir auch sofort als ohrwurm hängengeblieben ist – endlich mal einer, für den ich mich nicht zu schämen brauche.

im übrigen habe ich unlängst erfahren, das ein ohrwurm neurologisch betrachtet eine art schluckauf des hirns. also: gesundheit!

Posted in music, web | Tagged , , , , , , , | Leave a comment

loveparade und eva hermann

ohne jeden weiteren kommentar zu den vorfällen, jedoch mit der wohl berechtigten frage: wie viele menschen wie eva hermann gibt es in deutschland wohl?!

eva über die tragödie.

Posted in web | Tagged , , , , , | Leave a comment

sonnendeck

seid jahren schon gibt es “von den großen”, eltern von freunden, am 1. mai jeden jahres ein fest an dem ich immer gerne partizipiere, doch ist es nunmal kein eigenes.

nun ist es an der zeit, auch ohne eigenen hof, etwas eigenes auf die beine zu stellen, das sich hoffentlich etablieren wird und worauf “wir” lust haben – schließlich sind wir ja noch etwas jünger und gestalten uns die festivität nach eigenen vorstellungen:

das sonnendeck:
- elektronische musik von nachmittags bis morgens
- freunde, freude und kein stress
- tanzen, chillen, grillen, unterhalten
- cocktails schlürfen und den tag genießen

weitere infos auf anfrage – die festivität hat privaten charakter, von freunden für freunde.

Posted in events, music | Leave a comment